The Matter Matter Matters Dorf
The Matter Matter Matters im Kunstverein Friedrichshafen bringt individuelle und gemeinschaftliche Werke der Gruppe Dorf zusammen, um zentrale Fragen nach Autorenschaft und künstlerischer Öffentlichkeit jenseits urbaner Zentrierung zu stellen. Die Inszenierung eines Marktplatzes und kollaborative Malereien fordern institutionelle Normen heraus und eröffnen neue Perspektiven für die Darstellung zeitgenössischer Kunst im ländlichen Raum.
Casa Rossa Chemnitz: Roter Ziegel, neue Baukultur
Mit der Casa Rossa gelingt ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie zirkuläres Bauen, Rückbesinnung auf Materialien und eine Idee als Haltung zusammenwirken. Das Buch „Casa Rossa Chemnitz“ dokumentiert, wie aus einem vergessenen Gründerzeithaus ein zeitgemäßes Musterprojekt wurde – im Dialog mit Nachbarschaft, Kultur und Geschichte.
Mercedes-Benz trifft Popkultur: Wenn ein Auto zur Leinwand wird
Mit der „Class of Creators“ verpasst Mercedes-Benz dem neuen CLA eine kreative Inszenierung, bei der Kunst und Marketing ineinanderfließen. Zwischen Ice Spice und Hot Wheels entsteht ein popkulturelles Kaleidoskop, das mehr Image als Innovation verspricht.
Kunstverein Ausstellung: Die Unmöglichkeit zu teilen
Die Ausstellung „Die Unmöglichkeit zu teilen (Teil 3)“ im Kunstverein Friedrichshafen thematisiert mittels künstlerischer Installationen, Performances und Audiosequenzen die globale Wasserverteilung und deren Zukunft. Das Künstlerkollektiv PARA hinterfragt dabei die Verantwortung ressourcenreicher Regionen wie dem Bodenseeraum im Kontext des Klimawandels und der Wasserknappheit.
Eine Sammlungsausstellung in der GfZK Villa Leipzig widmet sich dem poetischen Potenzial des Offenen
Die Sammlungsausstellung der GfZK Villa in Leipzig thematisiert mit Werken von über 15 Künstlerinnen und Künstlern das Spannungsfeld zwischen individueller Entfaltung und gesellschaftlichen Strukturen. Performances, Installationen und ein vielseitiges Vermittlungsprogramm laden dazu ein, Spielräume als politische und ästhetische Möglichkeitsräume zu verstehen.
Klassik neu vermittelt mit OpusM: Eine Plattform verändert die Bühne
Mit OpusM entsteht ein neuer digitaler Marktplatz für klassische Musik – transparent, persönlich und regional verankert. Die Plattform erleichtert die direkte Vermittlung zwischen Musiker und Veranstalter und schafft neue Räume für musikalische Begegnung jenseits institutioneller Hürden.
Making The Plus: Wenn eine Fabrik wie ein Manifest aussieht
Mit The Plus hat Vestre in Norwegen eine Fabrik geschaffen, die ökologisches Denken, visionäre Architektur und soziale Verantwortung vereint. Das dazu erschienene Buch Making the Plus dokumentiert eindrucksvoll den Entstehungsprozess eines Gebäudes, das als Vorbild für nachhaltige Industriebauten gilt.
Zwischen Licht und Leben – das Fotobuch „Marokko – Begegnungen“ von Bettina Meister
Das Fotobuch „Marokko – Begegnungen“ von Bettina Meister verbindet über 180 eindrucksvolle Fotografien mit persönlichen Anekdoten und eröffnet so einen intimen Blick auf Land und Leute abseits touristischer Klischees. In hochwertiger Gestaltung und limitierter Auflage wird es zum kulturellen Reisebegleiter für Entdecker mit Sinn für Tiefe und Ästhetik.
Lunaris Light Sculptures: Unikate mit sichtbaren Spuren
Lunaris Light Sculptures entstehen in einer Stuttgarter Werkstatt als Einzelstücke, deren Entstehung nicht kaschiert, sondern lesbar bleibt. Der Prozess dauert je nach Objekt mehrere Tage bis Wochen, mindestens fünf Arbeitstage. Materialien wie Holz/Wurzeln, Papier, Rattan/Peddigrohr, Kalebasse und Naturstein sind Teil einer Ästhetik, die Textur als Wirkungsträger versteht.
Ein Tisch, ein Bild, ein Zweifel: Lin Olschowka in Friedrichshafen
Im Kunstverein Friedrichshafen zeigt Lin Olschowka vom 13. Februar bis 29. März 2026 „Copy of a Wall“. Zwei nahezu identische Selbstporträts vor den Kreidefelsen auf Rügen verschieben den Blick: Originalität entsteht im Vergleich, in minimalen Unterschieden. Weitere Arbeiten überlagern Stile, Zeiten und Motive – bis hin zu einem realen Tisch von Marcel Breuer als Gegenüber zur Leinwand.