1-Megawatt-Laden: CONCEPT AMG GT XX durchbricht Ladegrenzen der Elektromobilität

Mit 1.041 kW Ladeleistung in der Spitze und 17,3 kWh in nur einer Minute setzt das CONCEPT AMG GT XX neue Maßstäbe für ultra-schnelles Laden. Das Zusammenspiel aus Formel-1-inspirierter Batterie, 800-Volt-Technik und innovativer Ladeinfrastruktur macht deutlich: Die Zukunft der E-Mobilität fährt mit Megawatt.
Bild: Mercedes-Benz Group Bild: Mercedes-Benz Group
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Kaum hat sich der Staub nach dem Rekordmarathon auf der Teststrecke in Nardò gelegt, legt das CONCEPT AMG GT XX bereits nach – und zwar an der Ladesäule. Während die meisten E-Autos sich mit 350 kW Schnellladung begnügen, rauscht dieses Technologiekonzept mit über einem Megawatt Ladeleistung in eine neue Ära: 1.041 kW in der Spitze, gehalten über zweieinhalb Minuten, mit einem Ampere-Wert jenseits der 1.000er-Marke – und das mit nur einem CCS-Kabel.

Vom Rennsport inspiriert, für die Zukunft gemacht

Das Erfolgsrezept liegt unter anderem in der Batterie. Die in Affalterbach entwickelte Hochleistungsbatterie basiert auf Technologie aus der Formel 1 und nutzt zylindrische NCMA-Zellen mit über 300 Wh/kg Energiedichte. Gekühlt wird mit elektrisch nicht leitendem Öl, das jede einzelne der über 3.000 Zellen direkt temperiert. Diese Technik erlaubt eine konstante Spitzenleistung und ein bemerkenswertes Wärmemanagement.

1-Megawatt-Laden: CONCEPT AMG GT XX stellt erneut überragende Performance unter Beweis – dieses Mal an der Ladesäule. Bild: Mercedes-Benz Group
1-Megawatt-Laden: CONCEPT AMG GT XX stellt erneut überragende Performance unter Beweis – dieses Mal an der Ladesäule. Bild: Mercedes-Benz Group

Zudem arbeitet das System mit über 800 Volt Spannung – ein Wert, der sowohl das Kabelgewicht reduziert als auch die Ladezeiten massiv verkürzt. Ergebnis: In nur einer Minute flossen 17,3 kWh in den Energiespeicher – rechnerisch genug für 125 Kilometer Reichweite nach WLTP.

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Bild: Mercedes-Benz Group
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Hinweis zur Reichweite

Die Angaben zur Reichweite sind vorläufig. Sie basieren auf digitalen Simulationen der Standardermittlung nach dem WLTP-Zyklus. Eine amtlich anerkannte Prüforganisation hat die Werte bislang nicht bestätigt; es liegt weder eine EG-Typgenehmigung noch eine Konformitätsbescheinigung mit offiziellen Werten vor. Abweichungen zwischen den genannten und den späteren amtlichen Werten sind möglich. Verbindliche Angaben liegen derzeit nicht vor.

Eine Ladesäule wie ein Laborstück

Die Prototypen-Ladesäule selbst ist eine technologische Grenzüberschreitung. Gemeinsam mit dem Ladespezialisten Alpitronic entwickelte Mercedes-Benz eine MCS-basierte Säule, ursprünglich für schwere Nutzfahrzeuge konzipiert, aber nun mit einem flüssiggekühlten, deutlich schlankeren CCS-Kabel ausgestattet. So gelang es, über 1.176 Ampere sicher und effizient zu übertragen – ein Novum im Automobilbereich.

Bild: Mercedes-Benz Group
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Symbiose aus Auto und Infrastruktur

Das Ladeexperiment zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Fahrzeug und Ladeinfrastruktur Hand in Hand entwickelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die Serienentwicklung eines neuen High-Performance-Schnellladers ein, der ab 2026 in den Mercedes-Benz Ladeparks in Europa und Nordamerika eingesetzt werden soll.

Ein Meilenstein mit Signalwirkung

Die Botschaft ist klar: Wer das Auto der Zukunft baut, muss auch das Laden der Zukunft mitdenken. Das CONCEPT AMG GT XX ist dabei nicht nur ein Technologieträger, sondern auch ein Bote einer neuen Ära – in der Elektromobilität nicht nur nachhaltig, sondern auch atemberaubend schnell ist.

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