Ferretti Yachts 720: vertraute Silhouette, klügerer Feinschliff

Mit der Weltpremiere der Ferretti Yachts 720 zeigt die Ferretti Group, wie sich ein Erfolgsmodell behutsam, aber spürbar modernisieren lässt – von den Linien bis zu den Details an Bord. Gleichzeitig unterstreicht die Fertigung in Ravenna den Anspruch, Flybridge-Komfort und zeitgemäße Gestaltung konsequent weiterzudenken.

Die neue Ferretti Yachts 720 ist kein radikaler Neustart, eher ein sehr italienischer „Secondo Piatto“: Man erkennt sofort, was man mochte – und merkt dann, dass jemand im Hintergrund jedes Detail nachgeschärft hat. Das Modell startet in einer umfassend überarbeiteten Version, die die Linie der Vorgängerin bewahrt, aber Designlösungen und technische Optimierungen nachlegt.

Itama 54 (ca. 16,5 m): ein offenes Konzept, das den Alltag an Bord stärker auf gemeinsames Draußensein trimmt – weniger „Salon als Statement“, mehr Bewegungsfreiheit.
Itama 54 (ca. 16,5 m): ein offenes Konzept, das den Alltag an Bord stärker auf gemeinsames Draußensein trimmt – weniger „Salon als Statement“, mehr Bewegungsfreiheit.

Dahinter steckt ein Team, das eher nach Mailänder Atelier klingt als nach Reißbrett-Routine: Filippo Salvetti verantwortet das Exterieur, Ideaeitalia die Innenräume.

Und ja, der Markenbegriff „Just Like Home“ schwebt über dem Ganzen – nur eben in der maritimen Variante: weniger „Wohnzimmer“, mehr elegante Zurückhaltung, in der Licht, Sichtachsen und Materialwahl so zusammenspielen, dass selbst ein grauer Messetag kurz an die Côte d’Azur glauben lässt.

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Ravenna als Signal: neue Werft, neues Selbstbewusstsein

Bemerkenswert ist der Ort, an dem diese 720 entsteht: Ravenna. Die Ferretti Yachts 720 ist das erste Flybridge-Modell, das in der jüngsten Produktionsstätte der Gruppe gebaut wurde – ein leiser, aber deutlicher Hinweis darauf, wie zentral die Baureihe strategisch bleibt.
Wer Werften romantisch findet (es soll solche Menschen geben), hört bei Ravenna ohnehin genauer hin: Küstenstadt, Geschichte, Handwerk – und nun ein industrieller Takt, der versucht, Präzision und Sehnsucht in ein und denselben Laminataufbau zu bekommen.

Dolceriva (ca. 14,6 m): ein Open-Boot, das Komfort und Stil in diese klassische Riva-Erzählung gießt – ein bisschen „Sarnico-DNA“, ein bisschen Gegenwart.
Dolceriva (ca. 14,6 m): ein Open-Boot, das Komfort und Stil in diese klassische Riva-Erzählung gießt – ein bisschen „Sarnico-DNA“, ein bisschen Gegenwart.

Die Flotte am Stand: von offen bis offensiv schnell

Zur Weltpremiere gesellt sich eine kleine, sorgfältig kuratierte Bühne weiterer Modelle – nicht als bloße „Line-up“-Tapete, sondern als Fingerzeig, wie breit die Gruppe das Thema Lebensgefühl auf dem Wasser auslegt:

Itama 54 (ca. 16,5 m): ein offenes Konzept, das den Alltag an Bord stärker auf gemeinsames Draußensein trimmt – weniger „Salon als Statement“, mehr Bewegungsfreiheit.

Dolceriva (ca. 14,6 m): ein Open-Boot, das Komfort und Stil in diese klassische Riva-Erzählung gießt – ein bisschen „Sarnico-DNA“, ein bisschen Gegenwart.

Pershing 6X: kompakter, wacher, mit einem Toptempo von knapp 90 km/h – für alle, die auf dem Wasser ungern im Konjunktiv unterwegs sind.
Pershing 6X: kompakter, wacher, mit einem Toptempo von knapp 90 km/h – für alle, die auf dem Wasser ungern im Konjunktiv unterwegs sind.

Pershing 6X: kompakter, wacher, mit einem Toptempo von knapp 90 km/h – für alle, die auf dem Wasser ungern im Konjunktiv unterwegs sind.

wallytender48: Tender als Designobjekt, das Leistung und Materialkultur zusammenbringt – funktional, aber mit diesem typischen Wally-Augenzwinkern, das nie laut wird.

wallytender48: Tender als Designobjekt, das Leistung und Materialkultur zusammenbringt – funktional, aber mit diesem typischen Wally-Augenzwinkern, das nie laut wird.
wallytender48: Tender als Designobjekt, das Leistung und Materialkultur zusammenbringt – funktional, aber mit diesem typischen Wally-Augenzwinkern, das nie laut wird.

Fazit: eine Premiere mit leiser Konsequenz

Die Ferretti Yachts 720 kommt nicht mit dem Holzhammer, sondern mit dem Skalpell: ein Update, das die Handschrift der Linie respektiert und sie zugleich präziser, moderner und alltagstauglicher macht – Ravenna als Produktionssignal inklusive.

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